A Quasar project arranged by KelleR – Center for Eksperimental Art and
the dvelopers BIZ-ArT, in collaboration with Vejle Museum of Art. Hanne Nielsen and Birgit Johnsen have curated the biennale, and are responsible for the concept and the exhibition.
Ausstellung 8. November - 2. Dezember
Festivaltage 9. -11. November
Am 8. November wird in Vejle die erste Biennale für Videokunst und digitale Kultur eröffnet. Machine-RAUM besteht aus einer Ausstellung an Vejle Kunstmuseum vom 8. November bis zum 2. Dezember und 3 Festivaltagen vom 9. bis zum 11. November, die in einigen der zukünftigen Ausstellungsräume des Machine-RAUMs in den Spinnereihallen stattfinden werden.
Machine-RAUM wird eine Reihe zeitgenössischer dänischer und internationaler cutting edge Künstler auf dem Gebiet präsentieren. Machine-RAUM wird interaktive und performative Werke im Stadtraum ausstellen und Screenings, Künstlergespräche und Präsentationen dänischer und norddeutscher Kunst- und Designschulen veranstalten. Die Biennale wird als ein wichtiger Beitrag der städtischen Kunstszene verstanden, und sie soll sich zu einer wichtigen regionalen und nationalen Plattform für Videokunst und digitale Kultur entwickeln.
Mit dem Namen Machine-RAUM werden teils den Fokus auf räumliche Werke – daher RAUM – teils, dass die Biennale im Prinzip jede Kunst einschließt, die sich mit Maschinen und Technik befasst, angedeutet. Machine-RAUM knüpft gleichzeitig an die zukünftige Location der Biennale an – die historische Industrieanlage der Spinnereihallen in Vejle Vestby – die mehrere rohe und spannende Räume mit Maschinen des früheren Spinnereibetriebs zählt. Zuletzt weißt die zweisprachige Konstruktion auf das internationale und multikulturelle Format der Biennale hin.
Machine-RAUM untersucht die Potenziale der Video- und Digitalkunst im Verhältnis zum menschliches Zusammenwirken und Dialog und zeigt Werke mit Bedeutung für die Gegenwart ungeachtet sozialer, ethnischer, kultureller und religiöser Zugehörigkeiten. Machine-RAUM konzentriert sich auf das Vermögen der digitalen Medien und die Entwicklungsmöglichkeiten der neuen Technik und der neuen künstlerischen Experimente.
An den Festivaltagen werden die ausstellenden Künstler ihre Werke und künstlerische Praxis vorstellen. Das soll Erfahrungsaustausch und Diskussionen zwischen Künstlern, Kunsthistorikern und Kunstvermittlern anregen. Schüler aus Kunstakademien und Designschulen in Dänemark und Deutschland werden darüber hinaus ihre Arbeit präsentieren. So wird es Möglichkeit geben, die neue Generation und ihre Auffassung des Mediums als innovativ und interessant in Beziehung auf die Gegenwart und die Position der bildenden Kunst kennen zu lernen.
Das ganze findet in einem interimistischen, offenen Auditorium in der Färberei der Spinnereihallen statt, und das Publikum kann so, ganz exklusiv, die Künstler treffen und eine Vermittlung der Werke aus erster Hand bekommen.
Die erste Biennale sieht es als ihre Aufgabe dem breiten Publikum die weit verzweigten Möglichkeiten der Videokunst und der digitalen Kultur vorzustellen, sowohl in einer historischen als auch in einer zukunftsgerichteten Perspektive. Als eine besondere Initiative wird in diesem Zusammenhang eine Reihe Screenings mit Rückblicken auf die Videokunst gezeigt, und es wird eine Videothek geben, wo man sich mit den anderen Werken der teilnehmenden Künstler und Künstlergruppen vertraut machen kann.
In einer Untersuchung des Mediums und der möglichen Präsentationsformen dessen wird die Kunst auch im öffentlichen und nicht-musealen Raum vorhanden sein. Die Festivaltage hindurch werden verschiedene performative Werke in den Stadtraum Einzug halten und mit den Leuten der Stadt interagieren. In Übereinstimmung mit dem innovativen Geist Machine-RAUMs wird die Vermittlung die neuen digitalen Möglichkeiten auf dem kommunikativen Gebiet nutzen. Aus einem zentralen Computer wird ein Vermittlungswerk, Interviews, Video, Sound und Bilddateien vom Festival zu Monitoren in Geschäften, Büros, Bibliotheken in der Region und noch weiter zu ausgewählten Kunst- und Kulturinstitutionen in Dänemark übertragen. Dadurch will das Vermittlungswerk den geografischen Horizont der Biennale erweitern.
Machine-RAUM soll als ein Laboratorium betrachtet werden – ein Ort, wo man die Kunst neue Möglichkeiten ausprobieren lässt. Deswegen werden einige ausgewählte Künstler schon dieses Jahr dazu eingeladen, an der nächsten Biennale mit einem Werk teilzunehmen, welches ortspezifisch in Vejle seinen Ausgangspunkt nimmt.
Wenn 2009 die Renovierung der insgesamt 10.000 m² umfassenden Spinnereihallen abgeschlossen ist, werden diese Hallen einen optimalen Rahmen für die Quadratmeterfordernden Video- und Medienwerke bieten, weswegen die Biennale ihren Hauptsitz hier bekommt.
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